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WOFÜR ICH STEHE

GEWERBESTANDORT

FINANZPOLITIK

UMWELT • ENERGIE

INFRASTRUKTUR

KRIPPE • KITA • SCHULE

VEREINE • EHRENAMT

LÄRM • LEBENSQUALITÄT

ORTSKERNGESTALTUNG

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GEWERBESTANDORT

Gewerbeförderung ist eine wichtige kommunale Aufgabe, die Gewerbesteuereinnahmen ein Rückgrat unseres kommunalen Haushaltes. Das Schaffen und der Erhalt von Arbeitsplätzen ist ein wichtiger Attraktivitätspunkt unserer Gemeinde.

 

Wir bieten in unseren drei Ortsteilen mit der Anbindung an die Autobahn einen wichtigen Infrastrukturaspekt. Jedoch werden die Herausforderungen für Gewerbeförderung größer und erfordern Investitionen, welche Betrieben bestmögliche Grundlagen bieten. Für unsere drei Ortsteile ist kein Wirtschaftsförderungskonzept erkennbar. Ich stehe für ein zukunftsfähiges Konzept zur Wirtschaftsförderung, um im Wettbewerb der Kommunen untereinander zu den Gewinnern zu zählen. 

 

Unsere Gemeinde braucht eine Gewerbepolitik, die sich an der Zukunft ausrichtet und auf Gewerbe setzt, welches langfristig in unserer Gemeinde bleiben wird. Mit dem richtigen Mix aus traditionsreichen Firmen unserer Gemeinde und neuen Wirtschaftszweigen kann unser Gewerbegebiet wettbewerbsfähiger werden. Dabei gilt: weniger Schnellschüsse und Einzellösungen, mehr Konzept und aktive Ansprache. 

 

Zum Kern meines Konzepts zur Wirtschaftsförderung in Büttelborn zählen folgende Bereiche, die derzeit nicht transparent und konsequent bearbeitet werden: 

 

 

Die Infrastruktur muss sich stetig verbessern (z.B. "Scheuermann-Brücke"). Wichtiger ist die Verbesserung unserer digitalen Infrastruktur in allen drei Ortsteilen, Gewerbebetriebe müssen bestmögliche Voraussetzungen im digitalen Bereich vorfinden um den Wettbewerb zu bestehen.

  • Ein neu zu schaffender Verantwortungsbereich „Wirtschaftsförderung“ 

  • Rückführung der Grundstücksverwaltung in die Gemeinde 

  • Scheuermann-Brücke als Zufahrt zum Büttelborner Gewerbegebiet erneuern

  • Besseres Standort-Marketing – vom kommunalen Internetauftritt bis zu schneller Auskunft am Telefon 

  • Zielgerichtete Vernetzung der Gewerbetreibenden untereinander

  • Effiziente Verwaltungsabläufe für Gewerbetreibende​

FINANZPOLITIK

 

Jeder weiß, dass die Situation der kommunalen Finanzausstattung nicht ideal ist und doch müssen mit den Begebenheiten die besten Ergebnisse erzielt werden. Regelmäßig wird berichtet, dass die Gemeinde über einen ausgeglichenen Haushalt verfügt. Dies liegt vor allem an der wirtschaftlichen Lage der Bundesrepublik und einer zunehmenden Belastung der Bürgerinnen und Bürger (z.B. Grundsteuer B) Die Leistungen der Gemeinde haben sich dagegen nicht verbessert.

Strukturell hat sich die Haushaltspolitik in den vergangenen Jahren nicht verändert – sie ist nicht nachhaltig.  Ein ausgeglichener Haushalt darf kein Selbstzweck sein. Mit dem Budget der Gemeinde sind vielfältige Aufgaben und Herausforderungen zu meistern. Auffällig ist der stetig steigende Investitionsstau an den Gemeinde-eigenen Gebäuden sowie dem Straßennetz. 

Generationengerechtigkeit ist ohne ein nachhaltiges Sanierungskonzept nicht möglich.

 

Meine Haushaltspolitik stellt die strukturellen Herausforderungen in den Mittelpunkt. Dazu zählt auch  eine zielorientierte Finanzpolitik, die mit den vorhandenen Mitteln nachhaltig arbeitet und die notwendigen Sanierungen berücksichtigt. Unsere Gemeinde muss sich für die Zukunft aufstellen und die notwendige Infrastruktur schaffen.

Ich möchte im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern intensiv an der Weiterentwicklung unserer Gemeinde arbeiten – um die Zugehörigkeit zur Gemeinde weiter zu fördern und meine Arbeit transparent zu gestalten. 

 

Mit der Umstellung des kommunalen Finanzmanagements auf die aus der Privatwirtschaft geltende doppelte Buchführung  sollen die Haushalte besser  überprüfbar gemacht werden. Bisher ist dies in unserer Gemeinde nicht umgesetzt worden. Ich möchte auch in diesem Bereich schnell für mehr Transparenz sorgen. Ein sauberes und nachvollziehbares Finanzmanagement ist die Basis einer erfolgreichen Gemeinde. 

 

Mit meiner finanzpolitischen Arbeit will ich mich vor allem auf die Einnahmenseite konzentrieren. Dazu gehört in erster Linie ein zukunftsfähiges Konzept für die Förderung des Gewerbestandorts Büttelborn. An dieser Einnahmenseite besteht massiver Optimierungsbedarf. 

 

Die genannten Punkte bedürfen auch struktureller Veränderungen: Ich werde im Rathaus eine Stelle für Projektkontrolle einrichten, um die Kosten von Projekten besser zu steuern. Weiterhin halte ich es für notwendig, in der Verwaltung einen Verantwortungsbereich zur Recherche und Beantragung von Fördermitteln zu schaffen. Werden  Anträge nicht gestellt, gehen der Gemeinde notwendige Einnahmen verloren, zu Lasten der kommunalen Finanzsituation. 

UMWELT • ENERGIE

 

Umwelt ist nicht alles, aber ohne Umwelt ist alles nichts! Der eine oder andere ist vielleicht der Meinung, dass man bei dieser globalen Thematik auf kommunaler Ebene ohnehin nichts unternehmen oder ändern kann. krs.

 

Ich möchte den Skeptikern mit Optimismus und Entschlossenheit begegnen! Deutschland und damit auch alle Kommunen haben sich hohe Ziele bei der CO2-Reduktion gesetzt. Büttelborn zählt hier definitiv nicht zu den Vorreitern. Unsere Gemeinde wird die gesteckten CO2-Ziele bis 2020 nicht erreichen. Von der Reduktion um 40 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 sind wir weit entfernt. Seit 2016 steigen die Werte sogar wieder an. Gleichzeitig bleiben die Energiekosten der Gemeinde hoch. Eine zukunftsfähige Gemeinde muss den Erneuerbaren Energien eine höhere Priorität zuweisen, vor allem aber an kreativen und neuen Ansätzen arbeiten. Hier braucht es ein ganzheitliches Energiekonzept, das auch die nächsten Jahrzehnte tragfähig ist, Kosten reduziert und CO2 einspart.

 

Zu einem ganzheitlichen Konzept gehören auch die dringend notwendige energetische Sanierung der gemeindeeigenen Liegenschaften und Sportanlagen sowie Ertrag bringende Konzepte, die die Entwicklung von modernen PV-Anlagen mit Kombimodulen, Wärmepumpen und ggf. auch Wind- oder Biogasanlagen beinhalten. Hier schließt sich im Übrigen der Kreis zur Finanzpolitik. Ich möchte, dass unsere Gemeinde hier aktiv wird und aus dem Abwarte-Modus herauskommt. Denn auch hier kann die Gemeinde Erträge zum Wohle aller erwirtschaften.

 

Wenn ich mir anschaue, was in anderen Kommunen und Städten an Umwelt- und Energiekonzepten bereits in Angriff genommen wird, bin ich mehr als zuversichtlich, dass wir gemeinsam für Büttelborn viel bewegen können. Die Stadt Rüsselsheim ist da ein gutes Beispiel.  Sie hat  Kompetenzen der Adam Opel AG, der Hochschule Rhein-Main, den Stadtwerken Rüsselsheim und einem weiteren Energieversorger gebündelt, um beim EU-Projekt „Saubere Luft“ Fördermittel in Millionenhöhe einzuwerben. Mit diesen Fördermitteln werden im Kreis Groß-Gerau rund 1000 Ladesäulen für Elektromobilität aufgestellt. Dieses Projekt legt den Grundstein für zukünftige Infrastrukturprojekte.

 

Als Gemeinde Büttelborn sind wir zwar beim Klimaschutzteilkonzept aktiv, aber eine langfristige Planung oder zukunftsgerichtete Konzeption wie in Rüsselsheim, ist mir nicht bekannt.

 

Wer würde bestreiten, dass die Fossilien Brennstoffe zur Neige gehen und ein Auslaufmodell sind? Als Vater und Familienmensch, möchte ich, dass auch die nächsten Generationen in einer gesunden (Um)Welt leben können. 

 

Die Großgemeinde Büttelborn hat laut dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Dachflächen auf allen Liegenschaften der Bevölkerung zur Verfügung, um rund 47 Mega-Watt (p) an Photovoltaikleistung installieren zu können. Nimmt man einen Durchschnittsertrag von ca. 900 kWh/kWp pro Jahr an, so könnte sich Büttelborn, Klein Gerau und Worfelden bei einem gesamten Energiebedarf von ca. 40 Mio. kWh pro Jahr zumindest bilanziell selbst versorgen. Perspektivisch ist die Gründung einer eigenen Stromnetz GmbH sinnvoll, die Versorgung läge dann wieder in kommunaler Hand. 

 

Auch in diesem Bereich gilt es, Ideen für die Zukunft zu entwickeln, von denen vor allem die Büttelborner profitieren.

INFRASTRUKTUR

 

Infrastruktur ist ein komplexes und vielschichtiges Thema für die Kommunalpolitik. Hierzu gehören neben verkehrstechnischer, auch die digitale, energetische und soziale Infrastruktur. 

 

Zum Verkehr gibt es immer wieder Anregungen aus der Bevölkerung. Bürger erleben Kommunalpolitik hier hautnah. Viel zu oft werden die Probleme nicht ausgiebig besprochen und den Bürgerinnen und Bürgern eine verständliche Antwort gegeben. Die marode Struktur gemeindeeigener Liegenschaften, oder auch der Zustand unserer Straßen zeigt, dass es in der Gemeinde keinen strukturierten Sanierungs- und Investitionsplan gibt. Doch unser Zusammenleben ist auf eine gute Infrastruktur angewiesen, um zum Beispiel auch Vereinen ein vernünftiges infrastrukturelles Fundament zu bieten. 

 

Besonders am Herzen liegt mir die digitale Infrastruktur. Büttelborn hat hier nach wie vor großen Nachholbedarf. Wir dürfen uns nicht abhängen lassen. Dies betrifft sowohl die Versorgung mit schnellem Internet über Glasfaser, flächendeckende WLAN-Hotspots sowie mobile Datenübertragung und Telekommunikation (5G-Standard). Sowohl Bürgerinnen und Bürger profitieren von einer zeitgemäßen breitbandigen Internetverbindung als auch Unternehmen am Gewerbestandort Büttelborn. Eine state-of-the-art digitale Infrastruktur ist heute Grundvoraussetzung für Standortentscheidungen von Unternehmen. Gleichzeitig arbeiten immer mehr Bürgerinnen und Bürger – zumindest temporär – von zu Hause aus. Für mich sind das ausreichend Gründe, mit mehr Tempo und weniger Vorbehalten am Ausbau der digitalen Infrastruktur zu arbeiten. 

 

Die Digitalisierung betrifft auch die Büttelborner Gemeindeverwaltung und ihre Bürgerservices. Von einer zukunftsfähigen und lebenswerten Gemeinde erwarten Bürgerinnen und Bürger digitale Services. 

Gleichzeitig setze ich mich für ein Bürgerbüro ein,  dessen Öffnungszeiten  zu den heutigen Lebensumständen und Arbeitszeiten passen. 

 

Wir müssen unsere energetische Versorgung viel stärker an den klimatischen Veränderungen ausrichten. Ich möchte die Gemeinde bei der Energieversorgung fit für die Zukunft machen und den gemeindlichen Energieverbrauch effizienter gestalten.Ich verfüge über jahrelange Berufserfahrung in diesem zukunftsträchtigen Bereich und sehe einige Handlungsfelder, die schnell und ohne Umschweife angepackt werden können: 

  • Energetische Sanierung von Gemeinde-Immobilien

  • Förderung von E-Mobilität im kommunalen Raum

  • Alternative Energiekonzepte für die Gemeinde zur Verbesserung der Einnahmenseite

 

Eine anspruchsvolle Infrastruktur ist das Fundament jeder Gemeinde. Ich packe es an.

KRIPPE • KITA • SCHULE

 

Investitionen in die Zukunft fangen bei unseren Kindern an

 

Auch für Büttelborn gilt: die Kinder unserer Gemeinde brauchen Erlebnisräume und gute Bildungsmöglichkeiten. Unser Vereins- und Jugendangebot steht auf einem sehr guten Fundament. Viele ehrenamtlich tätigen Eltern leisten hier ihren Beitrag. Gleichzeitig sind die Anforderungen an öffentliche Bildungseinrichtungen in den letzten Jahren gestiegen und auch die Betreuungsangebote müssen sich den beruflichen Entwicklungen der Eltern anpassen. Ich möchte die Gemeinde als familienfreundliche Kommune stärken. Als Familienvater kenne ich unsere Betreuungseinrichtungen und weiß auch um die Herausforderungen. Auch hier geht es um zukunftsfähige Konzepte. 

 

In unserer Kommune geht es nicht um die großen bildungspolitischen Leitlinien, sondern um kleine Dinge, die Familien im Alltag vor Probleme stellen. Als Bürgermeister darf man sich hier nicht auf den Verwalterposten zurückziehen, sondern muss konstruktiv und ergebnisorientiert Hilfe leisten.

 

Kindergarten und Krippe können wir dabei direkt beeinflussen, da dies im Zuständigkeitsbereich der Kommunen liegt. Auch wenn Büttelborn hier bereits über gute Angebote verfügt, gibt es immer wieder Verbesserungspotenziale. 

Bildungspolitik ist aber in vielen Bereichen – zum Beispiel Grundschule – nicht in den Händen der Kommunen.  Ich  möchte eine klare und laute Stimme für Büttelborn, Klein-Gerau und Worfelden auf Kreis- und Landesebene sein, wenn es darum geht, Probleme anzupacken und zu verbessern. Dieses wichtige Thema braucht auch vor Ort die nötige Energie und den dazugehörigen Weitblick, sodass wir für unsere Kinder die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen.

 

In der Jugendförderung will ich mich für den Erhalt bekannter Qualität und verbesserte Angebote für die unterschiedlichen Altersgruppen einsetzen. Und auch dafür, dass die Gemeinde weiterhin mit einem hohen Betreuungsschlüssel in den Kindertagesstätten arbeitet und ein attraktiver Arbeitgeber für das Fachpersonal bleibt. Gleichzeitig will ich daran arbeiten, die  Betreuungskosten familienorientiert zu gestalten.

 

Unsere Grundschulen in Büttelborn und Worfelden sind bereits zu Ganztagsschulen weiterentwickelt, dies will ich auch in Klein-Gerau erreichen. Grundsätzlich möchte ich, dass alle Kinder in den drei Ortsteilen am Ganztags-Konzept teilnehmen können. Auch will ich mich dafür einsetzen, dass die Zusammenarbeit von Vereinen, Jugendförderung und Grundschulen zielorientierter gestaltet wird. Im Dialog mit Elternbeiräten, Förder- und Betreuungsvereinen möchte ich die Gesamtsituation verbessern.

 

Bildungspolitik wird in vielen Aspekten nicht gemeindebestimmt und so möchte ich selbstverständlich eine klare Stimme für Büttelborn, Klein-Gerau und Worfelden auf Kreis- und Landesebene sein, wenn es darum geht Situationen zu verbessern. Dieses wichtige Thema braucht auch vor Ort die nötige Energie und den dazugehörigen Weitblick, sodass wir für unsere Kinder die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen.

VEREINE • EHRENAMT

 

Vereinsleben ist das Rückgrat unserer Gemeinde.

 

Über die Gemeindegrenzen hinaus sind unsere drei Ortsteile für ihr tolles Angebot an Vereinsaktivitäten bekannt. Meine eigenen Erfahrungen als Jugendleiter und auch die Zusammenarbeit mit den Fußballvereinen aus Klein-Gerau und Worfelden haben mir ein grundlegendes Verständnis dafür verschafft, was Vereine brauchen und wie man effektiver und schneller zu Lösungen gelangt.

 

Auch wenn ich meist nur mit den Fußballern in Verbindung gebracht werde, so spielten und spielen Vereine in meinem Leben eine übergeordnete Rolle. Ich habe Tennis gespielt, war im Tauchsport aktiv und bin bei den Hubertusschützen. Durch meine Kinder bekomme ich zudem Einblicke in den Jugendsport u.a. bei der Handballabteilung des TV Büttelborn. Meine Schwägerin Petra kann mir immer wieder direkt aus der Freiwilligen Feuerwehr berichten. Die steigenden Mitgliederzahlen in unserer Gemeinde zeigen, dass man dem generellen Trend des Mitgliederschwundes entgegen treten kann. Auch wenn das Vereinsfundament sehr solide in allen drei Ortsteilen gebaut ist, will ich alles dafür tun, dass unser Vereinsleben stark bleibt. Mir ist vor allem ein besserer Austausch der Vereine untereinander und mit der Gemeindeverwaltung wichtig. Aus diesem Grunde möchte ich Vereinsarbeit und das damit verbundene Ehrenamt als wichtigen Baustein unseres Zusammenlebens gezielt fördern.

 

Was möchte ich umsetzen?

 

Mit meiner Kandidatur zum Bürgermeister habe ich neben zahlreichen Bürgergesprächen auch viele Gespräche mit Vereinsvorständen in allen drei Ortsteilen geführt. In fast allen Gesprächen kam der dringende Wunsch auf, die ehrenamtliche Arbeit stärker zu würdigen. Nur so kann der sinkenden Zahl an Engagierten begegnet werden. Es braucht ein fundamentales Konzept und klares Bekenntnis für das Ehrenamt. Hier hat die Büttelborner Gemeindeverwaltung klar Nachholbedarf. Eine singuläre Veranstaltung kurz vor der Bürgermeisterwahl ist hier sicherlich kein überzeugendes Konzept. 

 

Viele Vereine wünschen sich eine klarere Struktur in ihrem Kontakt zur Verwaltung, weshalb es die Stelle eines Koordinators für Vereine und Ehrenamt in der Gemeinde braucht. Dieser soll auch helfen, die vielen Fördermöglichkeiten, welche Vereinen zur Verfügung stehen, besser zu nutzen. Unser Potenzial wird hier bei weitem nicht ausgeschöpft. Ebenfalls ist diese Stelle für eine bessere Vernetzung der Vereine in unserer Gemeinde zuständig und die Organisation eines regelmäßigen Austausches. Die Förderung der Vernetzung unserer Vereine ist für die Zukunft ein wichtiger Aspekt.

 

Ich möchte den Vereinen die nötige Unterstützung bei den Liegenschaften geben, denn hier stehen wichtige Aufgaben an. Das Bürgerhaus in Worfelden muss weiter modernisiert werden und die Sportplätze in Worfelden und Büttelborn benötigen aufgrund der hohen Belastungen erste Sanierungen. Ich möchte mit den Vereinen im Dialog erörtern, wie wir sie am besten fördern können. Welche Leistungen können Bauhof und zentrale Verwaltung für die Vereine übernehmen? Nicht diskutieren möchte ich über Mieten von gemeindeeigenen Liegenschaften. Die räumlichen Anforderungen müssen mit den Ansprüchen der Vereine in Einklang gebracht werden, auch was die Nutzung von Hallenzeiten betrifft.

 

Ich möchte mich für eine bessere Förderung für Feuerwehren und DRK einsetzen, denn diese ehrenamtliche Arbeit ist wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft und hier brauchen wir Leute, die bereit sind sich für uns alle zu engagieren.

 

Unsere Gemeinde soll auch in den kommenden Jahren für ihr lebendiges Leben bekannt sein und damit auch attraktiver Wohnort bleiben.

LÄRM • LEBENSQUALITÄT

 

Weniger Lärm für mehr Lebensqualität

 

Eine hohe Lebensqualität wünschen sich alle Bürger einer Gemeinde. Lebensqualität stetig zu verbessern ist das eine, Qualität mindernde Aspekte zu bearbeiten jedoch etwas anderes. Bei meinen Bürgergesprächen hat sich die zunehmende Lärmbeeinträchtigung als enorme Einschränkung herauskristallisiert. Die Verkehrslage von Büttelborn im Rhein-Main-Gebiet ist zentral und unter beruflichen und wirtschaftlichen Aspekten ein echter Vorteil.

 

Die Kehrseite der Medaille spüren die Bürgerinnen und Bürger in allen drei Ortsteilen jedoch täglich. Die Studien zu gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm (als Beispiel sei die NORAH Studie genannt) haben zwar geholfen, das Thema stärker in den Fokus zu rücken. Büttelborn braucht aber eine stärkere Stimme, um an besseren Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten. Die meisten Infrastrukturprojekte werden auf Landes- bzw. Bundesebene geplant und angestoßen. Das soll mich aber nicht daran hindern, den Diskurs immer wieder aufs Neue zu führen.. Auf Landes- und Bundesebene und mit unseren Nachbargemeinden. 

 

Ein großes Thema ist der Frankfurter Flughafen (und ja, alle Bürgerinnen und Bürger wissen um diesen wichtigen Wirtschaftsfaktor): Das Nachtflugverbot wird nicht eingehalten und Flugrouten immer mal wieder zu Lasten der Kommunen verschoben. Auch das Flachstartverfahren ist eine nicht zu akzeptierende Lärmquelle. Diese Themen können nicht auf der Gemeindeebene geregelt werden. Ich möchte mich aber mit Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet vernetzen und so den kommunalen Druck auf die Gesetzgeber für Verbote und Verbesserungen erhöhen. 

 

Aber auch direkt vor Ort gibt es Handlungsbedarf. Ich möchte sowohl nächtlichen Lärm durch Autoraser innerhalb der Gemeinde bekämpfen, als auch nochmal Versuche zur Geschwindigkeitsreduzierung in den Nachtstunden auf der Autobahn unternehmen.

 

Wir alle wollen eine Verkehrswende, die auch umweltpolitisch notwendig ist. Hierzu gehört auch die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehr, der ausgebaut und den Bedürfnissen auch in Sachen Kapazität angepasst werden muss. Der damit einhergehende Ausbau hat wiederum Lärm zur Folge. Dieses Thema möchte ich ebenfalls mit breiter kommunaler Brust angehen und mit anderen Kommunen unsere Interessen stärken. Wir brauchen eine Gesetzesänderung beim Lärmschutz an bestehenden Bahnstrecken, auch hier muss die Bundespolitik Sorge für den Lärmschutz tragen.

Ich werde mich bei den geplanten Trassenänderungen für einen Projektbeirat auf Augenhöhe mit der Deutschen Bahn einsetzen, sodass der Lärmschutz der Bevölkerung die nötige Priorität erhält.

ORTSKERNGESTALTUNG

 

Ich empfinde es als wichtigste Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern - zu definieren. Ich freue mich, dass wir mit der Ortskerngestaltung ein solches kommunales Projekt verwirklichen können. 

 

Unsere Gemeinde mit ihren Ortsteilen stellt uns stetig vor die Herausforderung, alle drei Ortskerne und -bilder aktiv zu gestalten. Treffpunkte sind zu schaffen und vor allem müssen wir die Attraktivität unserer Ortsteile nach sozialen und wirtschaftlichen Faktoren gestalten. Unsere drei Ortsteile sollen ihren Bewohnern das Gefühl von Heimat vermitteln.  Ich persönlich liebe es, in dieser Gemeinde zu leben. 

 

Im Ortsteil Büttelborn ist ein Prozess gestartet worden, der die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung deutlich gemacht hat. Es geht um Treffpunkte, eine Aufwertung bestehender öffentlicher Plätze sowie eine Verbesserung der Verkehrssituation. Ich möchte mich als Bürgermeister dafür einsetzen,  dass die eingebrachten Ideen ernsthaft in die Weiterentwicklung einbezogen werden. 

Die medizinischen Versorgung muss sofort in allen Ortsteilen gefördert werden. Dabei spielen eine gute Erreichbarkeit und weitere zentrale Anlaufpunkte eine wichtige Rolle. Hier darf nicht am Bürgerinteresse vorbei agiert werden, sonst ruft dies Enttäuschung und abnehmende Beteiligung hervor. 

 

Die verbindende Ortsgemeinschaft müssen wir weiter stärken. Hierzu müssen wir ehrenamtlicher Arbeit mehr Raum geben und auch von den Bürgerinnen und Bürgern eingebrachte Vorschläge für Kulturräumlichkeiten (Bsp. Idee der Kulturscheune) berücksichtigen. 

Fördertöpfe müssen verstärkt genutzt werden und die für die Zukunft wichtige Weiterentwicklung der drei Ortsteile trotz knapper Finanzen ermöglichen.

Ich stehe für offensive Bürgerbeteiligung, Transparenz und den Mut, in unsere Zukunft zu investieren.